Manfred Kriegel
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Nach Aussagen der STASI und des Gerichtes, erschlich ich mir ein Visum nach Bulgarien. Bei der Erschleichung des Visum, fragte mich die zuständige Behörde der DDR, warum wollen sie ausgerechnet in das RILA- GEBIRGE und nicht an das Schwarze Meer. Ich gab als Grund an, dass ich sehr gerne wandern würde. Wasser würde für mich nicht soviel bedeuten! Aber ich muß gestehen ich schwimme und tauche heute noch für mein Leben gern.



Wir, dass heißt meine beiden Freunde Rainer und Hartmuth flogen einfach mal nach Bulgarien ins Rila-Gebirge. In Berlin-Schönefeld checkten wir ein und begaben uns, laufend auf der Rollbahn zu unserer IL18. Dieses russische Flugzeug war noch mit Propellern ausgestattet. Nach ca. 2 Stunden unter lautem Getöse der Propeller erreichten wir den Flughafen Sofia (Bulgarien).

Nach einem kurzen Aufenthalt, fuhren wir mit dem Bus nach Borovez                       in das Hotel - Iglika. Es war schon sehr kurios wer der Eigentümer des Hotels war.

In der Nebensaison durften dort DDR Touristen unterkommen.  Und im Winter (Hauptsaison) machten Menschen wie Du und Ich, sie kamen aber aus dem westlichen Ausland ihren Ski-Urlaub. Ich erfuhr dies von einem Zimmermädchen diese war auch gleichzeitig meine fast zweiwöchige Freundin. Also ich erfuhr von ihr das dieses Hotel "Josef Neckermann" aus der BRD gehört. Mich störte dieser Umstand überhaupt nicht,  wir waren sehr gut untergebracht!


Ich spielte Gitarre und singe auf der Terrasse des Hotels Iglika, dabei sitzen drei Bulgarische Freunde und zwei mir bekannte Mädchen. Die 2 Bulgaren-Mitko und Sacha, gaben mir nach 3 tägiger Abwesenheit  ein sicheres Alibi.

Ich wurde nach Abbruch meiner Flucht, im Hotel vom Bulgarischen Staatssicherheitsdienst empfangen und 2 Tage lang in Sofia vernommen und saß in einer Gefängniszelle mit 2 Bulgaren zusammen.

Mein Bulgarischer Freund Mitko sagte aus, dass ich  3 Tage bei ihm in Samokov zu Gast war, diese Aussage rettete mich vor nachträglichen Repressalien. Nach diesen 2 Tagen, durfte ich wieder zurück nach dem etwa 80 - 100 km entfernten Borovez ins Hotel Iglika.




Die beiden uns bekannten Mädchen, fuhren mit bis zum Rila-Kloster. Hier trennten sich unsere Wege.

Ich sitze rechts angekauert neben den dunkelhaarigen Mädchen


Wir , dass heißt Rainer und Ich, blieben eine Nacht in diesem Kloster. Man konnte gegen ein Entgelt in einer originalen Klosterzelle übernachten und sehr früh machten wir uns auf den Weg!


In diesem Hochgebirgssee gingen wir, dass heißt ich, baden. Die Temperatur betrug ca.4 Grad. Es war kein langes Bad aber ich wurde um eine Erfahrung reicher. Und noch in der Nähe des Rila-Klosters, wollte Rainer nicht mehr mitmachen, ich glaube er hatte Angst. Somit ging ich alleine weiter in Richtung Grenze nach Jugoslawien. Später gab ich auch auf und kam mit 3 tägiger Verspätung im Hotel Iglika - Borovez an.

Es war ein sehr langer und beschwerlicher Marsch durch ein Gebirge das man nicht kannte. Den Erzählungen nach, gab es da noch Wölfe und Bären, die Gefahr lauerte nicht nur an der Grenze, nein sie lauerte auch in dieser Wildnis!

ES GIBT NOCH VIEL MEHR ZU ERZÄHLEN, ABER DIES HEBE ICH MIR AUF, FÜR MEIN IN ARBEIT ENTSTEHENDES BUCH!





 
     
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